
Wie meine geneigten Follower ja schon wissen, war es heute um 08:12 soweit: Der Railjet hat den Bahnhof Ötztal verlassen – mit an Bord: R. H. In St. Anton lag noch Schnee und auch der restliche Teil der heutigen Reise war nicht gerade von schönen Aussichten gekennzeichnet.
Umsteigezeit in Zürich läppische 12 Minuten – das hat aber gepasst, erstens weil der RJ pünktlich war und zweitens, weil sich das Abfahrtsgleis des Zuges in Richtung Genf nur ein paar Schritte weiter befand.
In Genf dann eine knappe dreiviertel Stunde Aufenthalt bis zur Abfahrt des Regionalzuges nach Lyon. Wahrscheinlich dem Wochenende geschuldet war der Zug gerammelt voll, das Wagenmaterial aber ca. 30 Jahre alt.
Nach einer weiteren dreiviertel Stunde gings dann mit dem TGV ab nach Avignon. Noch heute ist dieser Zug eine Art Vorzeigemodell, die Franzosen waren immerhin die Ersten, die Züge mit einer Geschwindigkeit von um die 300 km/ durchs Land düsen ließen. Von außen ziemlich gewöhnungsbedürftig (rostig, verwittert usw.) vom Fahrkomfort aber nach wie vor Spitze.
Und da bin ich nun: Avignon im Süden Frankreichs. Um euch ein bisschen zu ärgern anbei ein Foto, welches ich auf die Minute genau 12 Stunden nach meiner Abfahrt in Ötztal gemacht habe:

Tut mir leid, aber hier war es wolkenlos und die Temperaturen so wie bei uns, nur halt x 2 oder x 3.
Anyway – morgen gehts weiter in Richtung Spanien, vorbei an Barcelona bis nach Zaragoza – ihr werdet von mir hören!
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