… SEGOVIA in mein „Reisemenü“ aufzunehmen. Denn das, was ich in den ersten paar Stunden gesehen habe, verdient das Prädikat „traumhaft“.
Zu Beginn aber was Technisches: Ich habe mich oft schon geärgert, dass die Fotos z. T. nur Ausschnitte von dem zeigen, was ich wirklich fotografiert habe. Bin heute draufgekommen (schäme mich eh!!!), dass mit einem Klick auf das jeweilige Foto das Original erscheint. Also bitte – klicken nicht vergessen!
Dann zu meinen täglichen Kolumnen: 1) Wetter bzw. Temperatur

Dazu sag in nun einmal rein gar nix mehr! 2) Essen und trinken: Irgend wann wirds kitschig – da verspüre ich in der von Touristen besonders im Sommer überfüllten Stadt einen kleinen abendlichen Hunger, esse zwei Tapas (marinierte Sardellen und Kartoffelstücke mit Alioli-Sauce) trinke dazu zwei kleine Bier und was kostet das Ganze? Die Kleinigkeit von fünf Euro. Auch auf meine Nachfrage, ob man wohl alles verrechnet hat, wurde es nicht mehr!
Übrigens: Das Ticket für den Bus hierher nach Segovia habe ich letzten Endes nicht im Internet gekauft, sondern heute beim Busfahrer. Kosten: € 6.- für die einstündige Fahrt. Ausgerüstet war der Bus mit allen Drum & Dran, sogar ein Bildschirm mit USB-Anschluss ist bei jedem Sitz vorhanden.

Dass in der heutigen Zeit etwas noch billiger ist, wenn man bar bezahlt, statt übers Internet, ist ja besonders für alte Menschen (wie mich) schon von Vorteil.
Nun aber zurück zu SEGOVIA. Die Einwohnerzahl beträgt – ähnlich wie in Avila – knapp über 50.000 aber S. ist anders, schöner als Avila. Da gibt es einmal diesen Aquädukt, der mich heute den ganzen Nachmittag lang fasziniert hat.



Maximale Höhe: 28 Meter, 167 Bögen, Länge von der Wasserfassung bis zum Ende in der Stadt: 16 km, über 20.000 tonnenschwere Stein-blöcke, erbaut im 1. und 2. Jhdt. (!!!) – Vor einem derartigen Jahrtausende alten Bauwerk steht man mit offenem Mund und staunt. Besonders wenn man weiß, dass zum Bau beinahe kein Mörtel verwendet wurde, sondern hauptsächlich kleine Füllsteine. Wenn man dann noch weiß, dass zwei Stationen errichtet wurden, in denen das Wasser gesäubert und evtl. mitgelieferter Sand abgesondert wurde, kann man wirklich nur mehr nachdenklich verweilen. Diese Art Wasserleitung war immerhin noch bis zum Jahre 1974 in Betrieb. — Nachdem ich über 50 Fotos gemacht habe, muss ich halt doch noch ein paar hier einfügen – zu sehr hat mich dieser Monumentalbau beeindruckt …






Interessant: Beim Bild 3 ist so mir-nichts-dir-nichts ein Mann aus einem Hauseingang herausgeschossen und hat mich gefragt, ob er ein Foto von mir machen soll – warum nicht? Keine Ahnung, ob ihm gerade langweilig war oder ob er das immer wieder macht, wenn ein vermeintlicher Tourist des Weges kommt …
Genug zur „Wasserleitung“ – morgen werde ich mir die angeblich größte Altstadt Spaniens genauer anschauen. Ein bisschen was habe ich heute schon mitbekommen – freue mich schon sehr!

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