Was soll ich euch denn viel anderes erzählen? Die einstündige Zugfahrt von Reading nach SOUTHAMPTON verlief nach Plan, der Transfer zum Hotel auch und da sitz ich nun. Es ist halt nach den beiden letzten Tagen mit einer derartig geballten Ladung an wunderschönen Eindrücken sehr schwierig, das noch zu toppen. Ich hab mich nachmittags zwar 4 Stunden in dieser 250.000 Einwohner zählenden Hafenstadt aufgehalten, Sensationelles kann ich euch leider (noch) nicht zeigen. Sehr wohl aber ein paar Fotos, die ich da und dort geschossen habe:









Das erste Bild zeigt die Überreste der ehem. Seefahrer-Kirche, die mehr als 600 Jahre an diesem Platz stand und 1940 von den damaligen deutschen Soldaten zerstört wurde. Das 8. Foto soll die Bedeutung von S. als Hafenstadt veran-schaulichen. Von hier gehts auf die Isle of Wight, die Titanic legte 1912 in S. ab und pro Jahr ankern im Hafen mehr als 200 riesige Kreuzfahrtschiffe. Im letzten (großen) Foto ist „Bargate“ zu sehen, ein Bauwerk, das Eroberer abhalten und Besucher beeindrucken sollte (erbaut 1180).
Doch nun zum 2. Teil meiner Kuriositätensammlung. Manches soll vielleicht zum Nachdenken anregen, es ist Lustiges, Komisches, Typisches, Interessantes, aber evtl. auch Nachahmenswertes dabei. Ziemlich einige Fotos müsst ihr anklicken, um das „wahre Ausmaß“ zu erkennen.


Schon seit Anfang Mai werden die Briten animiert, endlich ihre Christmas-parties zu buchen -//- Schauen zwar ähnlich aus, werden aber ein wenig anders geschrieben, die Brezen in good old England.


Die walisische Sprache hat mit der englischen so gut wie gar nichts zu tun. -//- Dort wo gebaut wird, lassen die Briten in den Absperrungen Fenster frei, damit sich die Bevölkerung ein Bild vom Baufortschritt machen können.


Die Tische in den englischen Zügen haben interessante Ausmaße – von winzig klein bis riesengroß, wo man sogar Schwierigkeiten hat, zum Fensterplatz zu gelangen.


Eingelegte Minizwiebel („pickled onions“) leuchten ja noch ein, in den britischen Fish & Chips-Läden gibt es aber auch eingelegte gekochte geschälte Eier!!! -//- „Neighbourhood-Watch“ ist eine super Einrichtung, bei der die Nachbarn aufeinander schauen und Verdächtiges sofort der Polizei melden.


Hoffentlich hält diese Mode nicht auch bei uns Einzug! -//- Da habe ich mir doch glatt gedacht: „Um Himmels Willen, jetzt muss ich noch 10 Monate im Zug sitzen bleiben, bis der endlich wieder einmal stehen bleibt.“


Ein Einzelzimmer mit 200 qm – auch nicht schlecht! Und dann auch noch eine Hineingeh-Dusche! –//– Mit der eigenen Rechtschreibung stehen die Briten zwischendurch auch auf Kriegsfuß.
It is halt scho wieda ä kwarter bast midnait – you schlof änd I sitt hiar. I mog nosing more, so I lett it, what moan you ibahaupt??? Gud nait!

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