From AUT to ESP …

Bemerkenswert war sicherlich die Fahrt mit dem Regionalzug von Basel nach Mühlhausen in einem 1. Klasse-Waggon, der gefühls-mäßig fast so alt war, wie ich – Nostalgie in Reinkultur! – Von links nach rechts: Getrennte Toiletten nach Mandln und Weibln, Ausstieg den man händisch betätigen muss, Vorrichtung für die Mitnahme von Fahrrädern … echt cool!

Die 90.000-Einwohner-Stadt AVIGNON liegt am Ufer der Rhone und glänzt mit einer Unzahl an sakralen und weltlichen Bauten. Eigentlich schade, dass sie für uns mehr oder weniger lediglich zum Übernachten da war, A. hätte sich sicherlich einen längeren Aufenthalt verdient. Aber immerhin: Ein abendlicher Spaziergang zu einigen der wichtigsten Bauwerke ist sich ausgegangen.

Heute (Sonntag) in der Früh dann der Stress: Geplante Abfahrt des Zuges nach Girona um 08:40 Uhr. Um 8 Uhr schreibt der Uber, dass er in 8 Minuten da sein wird. Nach 6 Minuten hüpft die Anzeige wieder auf 8 Minuten – es wird knapp! Daniela fragt bei der Rezeption nach einem „normalen“ Taxi – braucht mindestens 10 Minuten, weil in der Nähe kein Taxistand – also doch auf Uber warten – noch 8, 7, 6, 5, dann wieder 8 Minuten – da steht der Tolm (sorry!) minutenlang an einer Ampel (kann man am Handy ja alles nachverfolgen) oder weiß Gott wo – plötzlich biegt er um die Ecke – es ist fünf vor halb – Fahrtzeit bis zum Bahnhof: 8 Minuten – ab die Post. Am Bahnhof selbst die obligatorischen Sicherheitskontrollen im Schnelldurchlauf – Lift zum Bahnsteig – kaum am Bahnsteig angekommen fährt der Zug ein, schnauf, schnauf … nun haben wir etwas mehr als drei Stunden Zeit, um uns wieder zu erholen.

Nach ca. 2/3 der Fahrtstrecke dann die ersten Ausläufer der Pyrenäen:

Aufgrund der oben angebrachten Panoramafenster hat man die allerbesten Aussichten im Bar-Waggon. In den kleinen Schächtel-chen befinden sich übrigens keine Lebkuchen o. Ä., sondern super Kopfhörer, die man neben jedem Sitz anstecken kann und somit Zugang zu mehreren Musikkanälen hat.

Um 12:00 Uhr mittags dann Ankunft in GIRONA. Wer Genaueres über diese Stadt wissen bzw. sehen möchte, dem empfehle ich meinen Blog vom 13. Juni 2023 – jederzeit aufrufbar. In G. haben wir unser erstes Leihauto auf dieser Reise abgeholt. Wir hatten ja alle Details schon per Internet abgeklärt, aber dank einiger Sumser vor uns dauerte die Sache eine dreiviertel Stunde. Dann aber mit dem Peugeot 208 ab nach VIC. Circa 50 km super ausgebaute Autobahn von 75 auf fast 500m Meereshöhe für Null Verkehr, aber ist ja eh wurscht, weil von der EU (mit)finanziert. Von VIC dann noch einmal eine äußerst kurvenreiche Straße zum „Parador“ Vic-Sau (das heißt wirklich so). Wie schon mehrmals vorher, erwartete uns ein wunderschöner Blick über den Stausee „Panta de Sau“, der heuer immer wieder in den Medien war (auch bei uns in der ZIB), weil der Wasserstand durch die fehlenden Niederschläge derart niedrig ist.

Was es mit den „Paradores“ auf sich hat, werde ich im nächsten Blog erklären.

Buenas noches!

2 Antworten zu „From AUT to ESP …”.

  1. Buenos dias los adventureros, disfrutan la vida en Espana y en los Paradores estupendos. Saludos y besitos a tu esposa.

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