NEWCASTLE: Die Stadt der Brücken, Kirchen und …. Junggesellenabschiede! Noch nie vorher habe ich irgendwo eine derart geballte Ladung an „hen-nights“ (Abschied der Frauen vom Single-Leben) und „stag-nights“ (dasselbe, nur halt bei Männern) mitbekommen, wie in dieser Stadt im Nordosten Englands. Es waren sicherlich an die 50 oder 60 Gruppen, die in Feierlaune schon um 7 Uhr abends durch die Stadt zogen. Alle Nachtclubs (und derer gibt es viele!) haben bereits zu dieser Zeit geöffnet, nüchtern scheint kaum jemand zu sein, das Geschrei in den entsprechenden Stadtvierteln ist ohrenbetäubend. Einheimische haben unsere Eindrücke bestätigt – N. ist anscheinend die Hauptstadt Großbritanniens, was Junggesellenabschiede betrifft …




Noch etwas Besonderes ist in den Außenbezirken von Newcastle zu finden: „The Angel of the North“




Dieser „Engel des Nordens“ wurde 1998 als Erinnerung and die in diesem Gebiet stattgefundene Bergbautätigkeit errichtet. Über 200 Tonnen Stahl, 20 Meter hoch, eine Flügelspannweite von 54 Metern – das sind nur einige der imposanten Fakten. Damit die Skulptur schweren Stürmen standhalten kann, wurde das Fundament 20 Meter tief gegraben.
P. S.: In Newcastle ein NEWCASTLE BROWN ALE zu trinken – das ist ein MUSS!

EDINBURGH: Schon jetzt – um den 10. Juni – ist die Stadt, besonders aber das Gebiet um das Edinburgh Castle hoffnungslos mit Touristen übersät. Aber: Es ist kein Wunder, wie die folgenden Bilder zeigen E. ist schön, wunderschön!





Wenn man sich schon in E. aufhält ist ein Besuch auf der ehem. königlichen Yacht „Britannia“ fast schon eine Verpflichtung. Vom Stapel gelaufen ist die „Britannia“ im selben Jahr wie ich, sie wurde aber 1997 aufgrund der hohen Kosten außer Dienst gestellt (da habe ich noch 21 Jahre lang gearbeitet). Zu 700 Staatsbesuchen hat das Schiff Königin Elizabeth II und andere Mitglieder der königlichen Familie befördert, heute kann sie auf 5 Decks besichtigt werden.






Noch ein P. S.: Würdet ihr mich nach dem Wetter in den vergangenen Tagen fragen – meine Antwort wäre einfach: SCH……! (sorry!) Wenn man dann noch in der BBC liest, dass der heurige Frühling in Großbritannien ein Rekordfrühling war (hohe Temperaturen, fast kein Niederschlag, Anm.) und sich das Wetter jetzt seit Junibeginn wesentlich geändert hat, könnte man fast ein wenig schwermütig werden …

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