Um 11:30 Uhr war es endlich soweit …

… nach 3-stündiger Fahrt durch Südfrankreich in Richtung der schneebedeckten Pyrenäen,

ging es durch den Tunnel und endlich durfte ich (zumindest durch die Klimaanlage) spanische Luft schnuppern.

Barcelona war nach einer weiteren Stunde erreicht,

und dann noch einmal eine gute Stunde Fahrtzeit bis Lleida, 165 km nord-westlich von B. Die im Foto zu sehende Jacke werde ich vermutlich bald einmal in den Caritas-Sack geben, denn – zumindest derzeit – ist keine Rede von einem Kaltlufteinbruch.

Taxifahrt zum Hotel – kurzer Powernap – aber dann packte mich schon der Hunger nach irgend etwas Landestypischem. Wenn ich dann SO etwas sehe:

… dann ist es um mich sowieso schon geschehen. „Patatas Bravas“ und „Croquetas de pollo“ sind zwei von vielen meiner Lieblings-Tapas. Dazu noch ein „cana“ und es kann schon nichts mehr schief gehen!

Überhaupt ist mir wieder bewusst geworden, wie sehr die spanische Bevölkerung den Feierabend-Umtrunk liebt. Alle Lokale, die Tische und Stühle im Freien aufgestellt haben, waren zum Bersten voll – und das an einem ganz normalen Wochentag …

Aber nachdem ja bei meiner INTERRAIL-Reise nicht nur das Essen und Trinken eine Rolle spielen soll, sondern auch körperliche Ertüchtigung und „das Neue“, machte ich mich auf den Weg zur alten Kathedrale, die – genauso wie das Castell – auf einem Hügel, mitten in der Stadt thront.

Als ich mich um ca. 20:00 Uhr auf den „Heimweg“ machte, war der Parkplatz immer noch berstend voll. Und NUR spanische Autos, kein einziges „ausländisches“, gar keines – doch HALT: Da hat sich doch glatt ein „Falscher“ dazugeschmuggelt … O.K., lassma gelten!

Mitten in der Stadt dann noch Widersprüche, wie sie größer nicht sein könnten: Eine uralte Kirche, für immer und ewig versperrt und auf der anderen Straßen-seite eine neue. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten …

Aber immerhin – in der modernen Kirche gibt es ganz versteckt eine Kapelle – in der konnte ich meinen heute vor einer Woche versäumten Gründonnerstags-gottesdienst nachholen. Naja, zumindest eine Mini-Version davon …

Noch drei Dinge sind mir aufgefallen: Einmal die phantasievoll gestalteten Straßenlampen und dann noch das, was bei uns daheim gerüchteweise hpts. die Frauen machen … in Spanien „plätschedern “ die Männer mindestens gleich viel, wie die Frauen. Und schließlich: Street-Art ist in dieser 15.000-Einwohner-Stadt sehr verbreitet.

… und jetzt mag i nimma!

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