BRIGHTON – „London on (the) sea“

Glück muss man natürlich auch haben – erstens war heute der schönste Tag seit langem und zweitens fahren morgen (Sonntag) wegen Streckenarbeiten keine Züge von Milton Keynes nach London – also wäre Brighton nicht möglich gewesen.

Brighton ist sicherlich der älteste, beliebteste und bekannteste Badeort an der englischen Südküste. „London on the sea“ wird es deshalb genannt, weil speziell an Wochenenden und auch in den Ferien die Menschen aus der Hauptstadt zu Tausenden in Brighton einfallen.

MK und Brighton lassen sich von der Bevölkerungsanzahl her vergleichen, aber welch ein Unterschied, was das Flair, die Atmosphäre anlangt! Dort das Business-England in einer sterilen Umgebung und da das Freizeit-England mit langen Stränden, alten Hotels und all den Einrichtungen, die zu einem (Kurz)Urlaub dazugehören.

Die Dinge, die man in Brighton unbedingt gesehen haben muss und die ich am heutigen Tag natürlich auch nicht beiseite lassen konnte:

Der BRIGHTON PALACE PIER: Ich glaube, die Zahlen sprechen für sich: Mehr als einen halben Kilometer lang, vor über 120 Jahren erbaut, mehr als 4 Millionen Besucher jährlich, steht unter Denkmalschutz. Die Atmosphäre auf diesem Unterhaltungsgelände ist noch immer dieselbe wie vor 50 Jahren: Alle Altersschichten sind vertreten, um dort die eine oder andere gemütliche Stunde zu verbringen. — Übrigens, der West-Pier, derzeit ein trauriges Gerippe aus Stahl, war ursprünglich noch älter. Er wurde 2002 durch eine Sturmflut und ein Jahr später durch ein Feuer zerstört, seither leider nie wieder aufgebaut.

Der Strand von Brighton und das neue „i360“ – trotz des Steinstrandes lieben es die Menschen, sich dort aufzuhalten. – Die neueste Attraktion, das „i360“ ist vor
6 Jahren eröffnet worden. 170 Menschen werden langsam in einem sich drehenden Doughnut auf eine Höhe von 140 Metern gebracht.

Die BRIGHTON LANES sind eine Ansammlung von engen Gassen, die mit pubs, Restaurants und unzähligen kleinen Geschäften gespickt sind. Bis ins 16. Jhdt. reicht dieses Labyrinth an verwinkelten Wegen zurück.

Und schließlich der ROYAL PAVILION: Schon Ende des 18. und am Beginn des 19. Jahrhunderts wurde dieses architektonisch interessante Gebäude als Sommerresidenz für die damaligen Könige erbaut und mehrmals vergrößert, bis es seine heutige Form erhielt.

Die Heimfahrt von Brighton nach MK war dann wieder einmal etwas abenteuerlich: B. bis London o.k., Northern Line vom Bahnhof London Bridge zur Euston Station o.k. – Dann allerdings, 10 Minuten bevor mein Zug abfahren hätte sollen die Durchsage: Bis auf weiteres können wegen Problemen mit den Signalen keine Züge in Euston ankommen oder abfahren. Letzten Endes erfolgte die Abfahrt dann statt um 16:25 um 18:20 – der letzte Bus zu meiner Unterkunft war dann natürlich auch schon weg …

3 Antworten zu „BRIGHTON – „London on (the) sea“”.

  1. Avatar von Josef Tabernig
    Josef Tabernig

    Hallo my friend, would love to have a drink or perhabs two in the amazing pubs of BRIGHTON LANES. Cheeeeeers!! Enjoy, but take care. S U

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    1. du wirst lachen aber in Brighton I didn’t drink any beer at all …

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  2. Nicht für 10000 € würde ich mit dem i360 in den Himmel fahren – außer mit einer Schlaftablette vorher.

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