Zu Beginn muss ich heute wieder einmal eine Lanze für die englischen Bahn-gesellschaften brechen: Mein heutiger Tagesausflug hat mir insgesamt 6-maliges Umsteigen beschert, z. T. waren es sogar nur wenige Minuten die ich hatte, um den nächsten Zug zu erreichen – alles hat wie am Schnürchen geklappt!
Was für ein riesiger Unterschied … habe ich euch gestern in Wort und Bild darzustellen versucht, dass Blackpool doch eher schmuddelig ist, so erlebte ich heute im nordwalisischen Städchen Llandudno das genaue Gegenteil. Obwohl die Hotels dort zum größeren Teil wesentlich älter sind, als diejenigen in BP schauen sie sehr gepflegt aus, haben teilweise sehr ansprechende Pflanzen-dekoration in Richtung Straße und glänzen alles in allem mit einem sehr einladendes Aussehen. Entweder sind die seafront-Hotels samt und sonders renoviert worden oder aber man hat sie für die Saison einfach nett hergerichtet. Aber es geht ja nicht nur um die Hotels – auch Geschäfte und Wohnhäuser habe ich in meine Beurteilung mit ein geschlossen. Also – liebe Leute in Blackpool – seids mir bitte nicht böse, aber wenn ich die Wahl zw. BP und Llandudno hätte, ich würde mich eindeutig fürs Zweitere entscheiden. Ich habe mich in dieser Stadt auf Schritt und Tritt ganz einfach wohl gefühlt. – Links: Seafront BP Rechts: Seafront Llandudno


Einzigartig an Llandudno ist auch die Halbinsel „Great Orme“ – auf walisisch:
„Y GOGARTH“. Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, habe ich folgendes Foto aus einem Prospekt abfotografiert:

Von der Stadt (im Bildhintergrund zu sehen) führt eine „Kabinenbahn“, welche 1969 erbaut und 2006 erneuert wurde auf die höchste Erhebung (über 200 m!). Die habe ich aus nachvollziehbaren Gründen aber ausgelassen (bei uns würde man mit sowas eher die Viecher auf die Alm transportieren).

Wesentlich interessanter war hingegen die Fahrt mit der vor über 120 Jahren in Dienst gestellten Standseilbahn (ähnliches System wie bei der Hungerburgbahn in Innsbruck). In zwei Teilstrecken führt sie ebenfalls auf die höchste Erhebung dieser Halbinsel, von wo man einen super Rundumblick genießt.




Aber – wie bereits erwähnt – Llandudno hat seine Reize, wenn man nicht nur ins Handy hinein, sondern ein wenig links und rechts schaut …



Nachdem es jetzt schon wieder fast halb 12 ist und ich seit Viertel nach 6 aus der Horizontalen entfleucht bin, werde ich den heutigen Tag damit beenden. – Zudem habe ich den morgigen Tag noch zu planen ….

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