AMERSHAM – warum denn in die Ferne schweifen, wenn …

Ab morgen bzw. heute, meine geschätzten Leser, werde ich wieder ein wenig schneller bzw. aktuteller sein mit meinen Blogs. Morgen gehts nämlich nach CARLISLE – da kenn ich niemanden (nicht einmal den Bgm. oder den Bischof) und deshalb brauche ich mir nicht in einem Club mit Bekannten die Nächte um die Ohren zu schlagen …

Wie bereits erwähnt, haben die Engländers (und natürlich auch die Bewohner der drei anderen Teile des UK) heute zu Ehren der Krönung einen Feiertag bekommen. Ich habe den benützt um in einer 20-minütigen Zugfahrt das kleine Städtchen AMERSHAM zu besuchen. Etwas größer als Imst liegt dieser idyllische Ort mitten in den Chiltern Hills.

Amersham würde ich als Beispiel nehmen, wie sehr man auf jahrhunderte alte Bausubstanz aufpassen kann, ohne alles kaputt zu machen. Natürlich ist auch A. voll mit Autos, aber das ist halt der Zug der Zeit. Hier hat man jedoch versucht, behutsam zu renovieren, nichts abzureißen, was nicht unbedingt nötig ist und neue Gebäude im Stil zu errichten, der sich dem Gewachsenen anpasst.

Ich weiß, es wird jetzt in bestimmten Kreisen wieder heißen: „Ja, aber …“ – ich frage mich trotzdem, wie das hierzulande möglich ist, Altes zu erhalten und das Neue stimmig zu integrieren. Es gibt unzählige kleine Geschäfte, Büros, Cafes und pubs und das, obwohl A. alles eher als ein großartiger Fremdenverkehrsort wäre.

O. K., ich höre eh schon auf zu sumsen, machen wir einen Themenwechsel: Ich habe für euch die beiden Nummerntafeln eines englischen Autos festgehalten. In diesem Land funktioniert das Kennzeichen-System komplett anders als bei uns in Ö. – Wie üblich, gibts eine genauere Erklärung zum britischen System irgend wann einmal, wenn mir der Sprachschatz so ausgeht wie den beiden Ami-Damen gestern …

Dass das weiße Nummernschild vorne und das gelbe hinten angebracht ist hat ja für einfache Gemüter den Vorteil, dass man sofort erkennen kann, wo beim Auto vorne und hinten ist, aber das ist noch nicht alles …

Abschließend zum heutigen Tag noch ein paar Eindrücke ohne genauere Erklärung, ich mag nämlich nicht mehr, es ist viertel nach 1 eurer Zeit und ich bin eigentlich müde vom Nichtstun (stimmt nicht ganz, 15.000 Schritte waren es auch wieder).

3 Antworten zu „AMERSHAM – warum denn in die Ferne schweifen, wenn …”.

  1. Heartwarming. Lovely, lovely…….

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    1. yes, it definitely is!!!

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  2. Avatar von Josef Tabernig
    Josef Tabernig

    AMERSHAM, wie wahr, immer ein Besuch wert. Ich habe immer noch deine exzellenten Expertisen von früher im Ohr. Unübertroffen!!!
    Let the good times roll, again and again. T.k. cheers.

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