Meine Tage in Glasgow waren ja mit den Ausflügen nach Oban, nach Aberdeen und zu den Highland Games voll ausgefüllt, deshalb möchte ich euch noch ein paar Aufnahmen aus nach reichen. Dabei fällt sofort der Unterschied zu Aberdeen auf: Dort fast alles in grau, hier sehr viel in purpur/braun:



Auch von dem eindrucksvollen Bahnhof Glasgow Central habe ich euch einige Fotos versprochen:




Nun aber weiter in Richtung Süden. Nachdem der ganze Eurovisions-Larifari jetzt ja vorbei ist, kehrt in der Stadt (über 500.000 Einwohner) wieder langsam Ruhe und Normaliät ein. Soferne man diese beiden Begriffe für L. überhaupt verwenden darf. Mich hat dieser berühmte Ort (wieder einmal) sofort in seinen Bann gezogen. Der Bahnhof – again! – ein Kunstwerk früherer Ingenieure und Baumeister.

Die Stadt selbst fällt sofort mit einigen futuristisch anmutenden Gebäuden auf. Ein zusätzlicher Blick auf den Stadtplan von der „tourist information“ hat mir gleich gezeigt: Einen von meinen zwei geplanten Ganztagsausflügen werde ich (leider) streichen müssen, denn in L. wartet sooo Vieles!
Trotzdem habe ich mich um halb 6 abends noch auf den Weg gemacht, um … richtig: Um drei Kathedralen bzw. Kirchen anzuschauen. Diejenigen von euch, die jetzt schon wieder die Augenbrauen hoch ziehen und sich dabei denken: „Omei, nit scho wieda!“, sollen die Seite halt verlassen.
…… sodala, jetzt ist es zu spät! Warum wollte ich alle drei ubedingt heute noch besuchen? –
Erstens: Die Liverpool Cathedral ist das mächtigst Kirchenbauwerk, das ich jemals gesehen habe – unvorstellbar! Mit 189 m ist sie die längste Kathedrale der Welt (fast zwei Fußballfelder lang!); und 101 m Höhe sind auch nicht gerade alltäglich. Was zudem interessant ist: Sie wurde erst anfangs des 20. Jhdts. erbaut und offiziell gar erst 1978 fertiggestllt und eingeweiht – alles ziemlich ungewöhnlich.




Zweitens: In Liverpool steht eine Kirche, die im 2. Weltkrieg z. T. zerbombt wurde. Der Turm ist verschont geblieben, vom Rest (100 Jahre älter als die L. C.) stehen nur mehr die Außenmauern.






Drittens: Dann wäre da noch die Liverpool Metropolitan Cathedral. Erbaut von 1962 bis 1967 bietet sie über 2000 Menschen Platz – von allen Seiten herrscht uneingeschränkte Sicht auf den Altar. Die Orgel hat übrigens über 4500 Pfeifen.





Versteht ihr jetzt, warum mich sakrale Gebäude derart faszinieren? – Aber keine Angst, morgen werde ich euch sicherlich auch wieder andere Dinge erzählen bzw. schreiben. WAS? – Das weiß ich selbst noch nicht!
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