„ALLES SCHÖNE GEHT EINMAL ZU ENDE“
Wie ich am 17. April abends von Ötztal Bhf. gestartet bin, war ich mir nicht sicher, ob alles gut gehen wird, was mich alles erwarten wird, welche Erfahrungen ich machen darf und welche Eindrücke besonders auf mich einwirken werden.
Nun, nachdem ich fast zwei Monate lang beinahe jeden Tag an einem anderen Ort, in einer anderen Stadt, einer anderen Landschaft verbracht habe, fällt mein Resümee ganz eindeutig aus: Diese „once-in-a-lifetime“-Reise war etwas Außerodentliches, etwas Bewegendes, etwas, das so nie mehr kommen wird.
Und so sei es mir erlaubt, jetzt gegen Ende ein weiteres Mal meinen von Herzen kommenden Dank auszusprechen: Meine Frau Daniela, unsere Kinder Julius und Sophie sowie meine Schwester Elisabeth haben mir diese Reise geschenkt und mich damit in unheimlich vielfältiger Art und Weise beschenkt: Sie haben mir unfassbare Erlebnisse und Eindrücke ermöglicht, die ich nie mehr vergessen werde. Sie haben mich in Gegenden kommen lassen, die ich sonst nie gesehen hätte. Sie haben mitgeholfen, meinen Horizont zu erweitern. Sie haben ….. ach, ich könnte noch viele, viele Dinge aufzählen. – Danke Daniela, Julius und Sophie, danke Elisabeth!
Nun, der heutige Tag war insoferne spannend, als dass ich die gesamte, noch erhaltene Stadtmauer abging und dabei wunderbare Ausblicke genießen konnte. Mehr als einen Kilometer ist sie lang, mit unzähligen Stufen, Steigungen und Gefällestrecken sowie mehr als 1000 Schießscharten gespickt. – ACHTUNG: Diese Fotos kann man mit dem links/rechts-Pfeil durchklicken!
Das war eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit denn zeitweise hat die Sonne erbarmungslos heruntergebrannt. Man könnte auch zwischendurch an zwei Stellen wieder „herunter“gehen, aber das hat mich mein Kopf nicht lassen, zu beeindruckend war die Rundumsicht von „dort oben“.






Gestern am Sonntag war die Kathedrale bekanntlich gesperrt, ich wollte aber unbedingt auch das Innere bewundern und so war es dann auch …






Was mir heute sonst noch aufgefallen ist: Ich habe euch schon mehrmals von den spanischen Hochgeschwindigkeitsstrecken erzählt. Aus Nostalgiegründen musste ich selbstverständlich den ehem. Bahnhof aufsuchen, denn da war ich vor genau 49 Jahren dort. Die neue Strecke verläuft in Barcelona z. B. kilometerweit in Tunnels, hier in Girona wurde sie als Hochstrecke gebaut, mitten durch die Stadt, teilweise nur 3 – 4 Meter von den Häusern entfernt.


Die Gironianer (oder wie auch immer man sie nennt) müssen ein gesundes Volk sein, denn in der Altstadt geht es ununterbrochen treppauf, treppab (wobei auch die Treppen einen Straßennamen tragen). Die engen Gassen sind teilweise gar nicht, teilweise nur sehr schwer mit Autos zu passieren.


Das rechte Foto zeigt eine eher ungewönliche Ansammlung von Touristen, die kurz vorher übrigens nur widerwillig dem Auto ausgewichen sind. Ich hatte fast während meiner gesamten Reise das große Glück, dass entweder noch keine Touristen da waren, oder dass sie woanders waren als ich (wiewohl natürlich wissend, dass ich ja selbst einer von dieser Sorte bin …).
Ich konnte leider nicht herausfinden, ob der „Plaza de la Independencia“ und die „Rambla de la Libertat“ immer schon so geheißen haben, oder erst im Zuge der Unabhängigkeitsbestrebungen umbenannt wurden – ist mir eigentlich eh wurscht, schön sind sie allemal:


Weils mir gerade einfällt: Die Prozessionsbilder auf den Straßen und Plätzen (siehe mein gestriger Blog) wurden heute schon wieder entfernt. Zack-zack, Teppiche zusammen- und ausgeschüttelt, Kehrfahrzeug drüber und weg.


Diese beiden Bilder passen nun auch im weitesten Sinne thematisch zum Ende meiner 2-monatigen Reise.
Meine Blogs wurden bisher unglaubliche 7287 Mal aufgerufen – ich hätte mir nie und nimmer gedacht, dass ein Reiseblog derart großes Interesse hervorrufen würde. Eigentlich hab ich mir nie und nimmer gedacht, dass ich jemals so etwas verfassen würde! Deshalb auch ein Dank an EUCH, die ihr meine Fahrten kreuz und quer durch Nordwest- und Südwesteuropa mitverfolgt, darauf reagiert oder sie kommentiert habt – das hat mich zweifellos immer wieder aufs Neue angespornt, in Wort und Bild zu dokumentieren, was ich so alles gesehen und erlebt habe.
Morgen wirds vermutlich nichts geben, da ich am Bahnhof in Grenoble erst um 21:30 ankommen werde. Ich weiß aber, dass ich euch noch einiges schuldig bin, ich werde nicht darauf vergessen – versprochen! Diejenigen, die mir auf „wordpress.com“ folgen erhalten sowieso eine Verständigung, aber auch auf facebook, Instagram und Twitter wird es einen Hinweis geben.
Unter anderem werde ich euch Statistiken zu meinem Erlebnis liefern, Resümees und Rückblicke werden auch nicht fehlen.
Bye, bye for now
Ver você de novo
adios
à la prochaine
PFIAT ENK !!!!!
😢 + 😊
Euer Reinhard/reini










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