Es muss leider sein …

… aber ich muss es euch einfach sagen, kann es nicht verheimlichen: Hier in Zaragoza hatte es heute am späten Nachmittag 27 Grad (PLUS, wohlgemerkt).

Aber der Reihe nach: Die erste Zug“reise“ am heutigen Tag hat mich ganze 5 Minuten lang vom TGV-Bahnhof in Avignon zum Bahnhof im Zentrum dieser Stadt geführt. Dort wollte ich eine Reservierung für Anfang Juni buchen, wo ich dann mit meiner Frau unterwegs sein werde (O. K., wieder ein Geheimnis gelüftet). „Ein Ticket von Avignon nach Girona/Spanien? – NEIN, das können wir nicht, das ist nämlich ein spanischer Zug.“ Und glatt: Die spanische RENFE fährt einmal am Tag diese Strecke mit einem ihrer Züge, deshalb verkaufen die Franzosen keine Fahrkarten bzw. Reservierungen dafür – so schaut nachbarliche Freundschaft im 21. Jhdt. aus … Dafür ist der TGV-Bahnhof riesig und architektonisch äußerst interessant …

Der Regionalzug nach Nimes hatte dann ein paar Minuten Verspätung (soviel konnte ich der Lautsprecherdurchsage grad noch entnehmen). Aber da stand neben mir ein Franzose, der hat sich wohl gedacht, dass man diesem Oberländer Bergbauern = MIR (bitte den „Bergbauer“ nicht negativ verstehen – ganz im Gegenteil: Viele meiner Verwandten im hintersten Zillertal waren bzw. sind das, was man so landläufig als „Bergbauer“ bezeichnet und da hab ich große Hochachtung!) schon mitteilen muss, was da vor sich geht. Er war echt nett und hat mir irgendwie diese Verspätung beibringen wollen. Ein bisschen unwissend dreinschauen lohnt sich also allemal!

Übrigens: In Frankreich fahren die Regionalzüge (zumindest diejenigen von Genf nach Lyon und der heutige von Avignon nach Nimes) fast so schnell, wie bei uns die Railjets, nämlich so an die ca. 160 km/h – da geht was weiter!

Von A. bzw. N. gibt es leider nicht mehr als diese beiden Fotos:

Der TGV rauschte dann in 3 Stunden, 45 Minuten nach Barcelona – heute ein wesentlich neueres Modell mit fabelhaftem Sitzkomfort und ausgezeichneter Laufruhe. Übrigens – passt mein Koffer (rechts unter den Sitzen) nicht super zum Interieur?

Weitere eineinhalb Stunden dauerte dann die Fahrt mit dem spanischen AVE von Barcelona nach Zaragoza, wobei es da dann wieder ganz ordentlich zur Sache ging:

Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme (ich trau es mich ja fast nicht mehr zu sagen), da ließ die Anzeige wissen, dass die Außentemperatur so hoch war, wie ich in meinem Eingangsstatement erwähnt habe.

Zaragoza ist heuer ja eigentlich nicht mehr als ein Übernachtungs-ort. Trotzdem bin ich gleich nach Ankunft noch schnell per Bus in die Stadt gefahren, erstens um was zu essen und zweitens, weil Z. einfach sooo schön ist:

Dass ich schließlich für zwei kleine Bier und drei Tapas (was für ein Abendessen vollends ausreicht) lediglich € 10.- bezahlt habe, ist für die immerhin 5.-größte Stadt Spaniens nicht schlecht, oder?

Morgen, Sonntag, geht‘ s erst um die Mittagszeit weiter: Nach Madrid und dann weiter nach AVILA. Dort werde ich erstmals auf meiner heurigen Reise mehr als eine Nacht verbringen …

8 Antworten zu „Es muss leider sein …”.

  1. Avatar von infoc9b23ac0cfa
    infoc9b23ac0cfa

    ja Traum !!! Schöne Geschichte mal wieder ! Grüße

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    1. Hallo … mit wem hab ichs zu tun?

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      1. Avatar von infoc9b23ac0cfa
        infoc9b23ac0cfa

        🤛👌🏻 den zwei Tirolerfans aus Inzing

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      2. ok, freut mich … haben die Tf auch einen Namen?

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  2. Avatar von Elisabeth Heinz
    Elisabeth Heinz

    Es ist schön wenigstens von den sommerlichen Temperaturen zu lesen bei knackigen 8 Grad um 11:00

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  3. Einmalige Reiseberichte wie erwartet, estupendo! Disfruta la vida. Saludos.

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