… habe ich ein Paradies gefunden! In Stow-on-the-Wold am vergangenen Samstag habe ich geglaubt, dass es der Höhepunkt meiner Reise sein muss. Dasselbe habe ich bei Bourton-on-the-Water vermutet. Dann, am Sonntag: Castle Combe. Und heute SHAFTESBURY. Es ist sehr schwierig, Außenstehenden zu beschreiben, was da in einem vorgeht, wenn man Tag für Tag wieder aufs Neue überrascht wird. Abgesehen von der Vorfreude, meine Familie (zumindest einen Teil davon – Julius arbeitet ja nach wie vor in Dublin) wieder zu sehen, sind es diese wunderbaren Eindrücke, die man fast nicht mehr in der Lage ist zu verarbeiten und zu speichern. – Wenn ihr die folgenden Bilder anschaut, werdet ihr vermutlich verstehen, was ich meine:






Und da war dann noch der Gärtner. Robert – so sein Name – ist hauptberuflich angestellt, den riesigen Garten dieses Privat-hauses in Schuss zu halten – eine Herkulesaufgabe! Er hat mir viel über englische Gärten und die Natur im Allgemeinen erzählt, über frühere Zeiten usw. So richtig aufgeblüht bin ich dann, als er am Schluss die Meinung vertrat: „Your English is brilliant!“ Der Schock von vor ein paar Tagen war damit endgültig verflogen! — Im Zuge meiner Erkundungen habe ich noch mit einigen weiteren Bewohnern gesprochen, sie alle waren happy, in so einem Ort, so einer idyllischen Gegend leben zu dürfen. Wunderts euch wenn ihr diese Bilder seht?






Zwischendurch ein Hinweis: Bitte nicht vergessen, die Fotos anzuklicken, einige davon ergeben einen wesentlich größeren Bildausschnitt.






Da Shaftesbury ja sensationelle 200 m über dem Meeresspiegel liegt, genießt man natürlich auch wunderbare Ausblicke auf die Umgebung:







Bevor wir uns nun von Shaftesbury verabschieden müssen, noch einige Eindrücke aus der Ortschaft selbst:






Jetzt würde es mich natürlich nicht wundern, sollten sich einige von euch langsam Gedanken machen, ob der R. H. vielleicht „noch ganz sauber“ ist. Von Southampton (wo ich heute meine zweite und letzte Nacht verbringe) bis SHAFTESBURY benötigt es: Taxi, Zug, Zug, Bus – insgesamt ca. 3 Stunden pro Strecke. Wenn man zudem in Betracht zieht, dass ich S. nur deshalb besucht habe, weil ich vor ca. einem halben Jahr Fotos auf facebook gesehen habe, dann wird der Eindruck vom vorhergehenden Satz u. U. noch verstärkt. Aber ich kann euch beruhigen: Weder bin ich übergeschnappt, noch geistig weggetreten. Aber ich bin offen für das Neue, das Schöne, das Besondere (deshalb bin ich ja auch nicht mit irgend Jemandem, sondern mit meiner Frau verheiratet!).
Bei meiner Rückfahrt von Gillingham nach Salisbury war der Zugbegleiter dann recht gut drauf: Er begrüßte die Passagiere folgendermaßen (Übersetzung by R. H.): „Meine allerliebsten Passagiere, ich wünsche euch eine wunderschöne Fahrt mit Southwest Railways. Ich bin jederzeit für euch da und hoffe, ihr habt einen wunderbaren Tag gehabt. Euer Zugbegleiter John.“

Wie er dann meinen Interrail-Pass kontrollieren kam, sagte ich zu ihm, dass mir seine Art der Ankündigung sehr gefallen hat. Da war es wohl um ihn geschehen – er bedankte sich 5 Mal und meinte: „A day without a rail journey is a sad day“ (wie Recht er doch hat!) und wollte von mir Allerhandiges wissen (where from in Austria, how long do you stay? etc.) …. ein super „guard“, so wie es eigentlich die allermeisten sind.
Do ju nou, sät it is one clock in ingland and 2 clock in ostria? I mast drink uon mor wis 2 inglisch gais, guud nait!!

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