… das vor wenigen Jahren noch im Überfluss vorhanden war? Als wir im Jahre 2019 erstmals an diesen wunderschönen Flecken Erde kamen, war der Stausee „Panta de Sau“ noch fast voll. Mit einem Kanu konnte man bis zum oberen Ende des Kirchturms, der aus dem 1962 angelegten Stausee ragte, gelangen. Übrigens: Es ist kaum zu glauben, aber diese ehem. Kirche wurde bereits im 10. Jhdt. erbaut. – Heuer im Jänner/Februar kamen die Hiobs-botschaften, dass dieses Reservoir, das für die Wasserversorgung Kataloniens so wichtig ist, aufgrund der mangelnden Nieder-schläge der vergangenen drei Jahre so wenig Wasser beinhaltet, wie noch nie. Dazu ganz einfach der folgende Vergleich (links Ende August 2019, rechts 3. Juni 2024):


Es hat natürlich auch seine schaurig-schönen Seiten, wenn ein derartiges Bauwerk, das seit mehr als 60 Jahren fast vollständig geflutet war, nun plötzlich im Trockenen steht weil der Stausee viele, viele Meter an Höhe eingebüßt hat.





Und wenn man dann das „schaurig“ weglässt, dann bleiben nur noch die schönen Seiten …

Jedenfalls mussten anfangs der 60-er Jahre des letzten Jahr-hunderts die Bewohner von 5 kleinen Dörfern ihre Siedlungen verlassen. Sie wurden in einem „neuen“ Dorf in der Nähe des heutigen Stausees angesiedelt und haben sich dort ein nettes Zuhause geschaffen.




Noch ein kurzer Nachtrag zu gestern: PARADORES ist der Überbegriff für eine Hotelkette, die dem spanischen Staat gehört. Es gibt an die hundert Hotels, die sich entweder an touristisch besonders schönen Orten befinden oder in ehemaligen Klöstern, Burgen und Schlössern. – Im Bild unten der Parador Vic-Sau, vom Stausee aus gesehen.

Buenas noches!

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