„Morgen oder übermorgen …“ – so hab ich ganz gscheid am 20. Juni geschrieben. Nun ja, es tut mir leid, dass es ein paar (man könnte auch sagen „viele“) Tage länger gedauert hat! Ich hoffe dass ich euer Interesse trotzdem noch einmal wecken kann, nachdem ich seit 19. April insgesamt schon 48 Blog-Beiträge zu meiner INTERRAIL-Reise verfasst habe. Zuerst ein paar Eindrücke von der letzten Fahrt mit unserem Leihauto (Ronda – Sevilla). Gekennzeichnet sind diese ca. 130 km durch endlose Getreidefelder, die immer wieder bis zum Horizont reichen. Ab und zu gibt es schön gestaltete Zufahrten zu großen Bauernhöfen oder Herrenhäusern.


Ab Sevilla gings dann ausschließlich per Bahn weiter. Der spanische Hochgeschwindigkeitszug AVE braucht für die über 500 km lange Strecke ganze 2 Stunden und 43 Minuten, während die Autofahrt lt. Google Maps immerhin fast 5 Stunden in Anspruch nehmen würde. Immer wieder fallen kleine bewirt-schaftet Flächen auf, die der Natur mehr oder weniger abgerun-gen wurden. Dann aber wieder Olivenbaumhaine, die sich Kilo-meter um Kilometer weit hinziehen. Immerhin kommen 40 % der weltweiten Olivenölproduktion aus Spanien.

Wir hatten großes Glück, in Madrid (über 3 Mio. Einwohner) ein Hotel zu finden, welches erstens in der Nähe des Bahnhofes Atocha gelegen und zweitens halbwegs erschwinglich war. Nicht ganz 24 Stunden standen uns in der spanischen Hauptstadt zur Verfügung. Selbstverständlich zu wenig, um Museen, Plätze, Kathedralen usw. bis ins kleinste Detail zu erforschen – aber genug, um eine Stadtrundfahrt zu machen und daran anschließend Sehenswertes zu Fuß anzusteuern. So erhielten wir doch einen guten Eindruck vom Königspalast, dem Plaza Mayor, der Kathedrale usw.






Und so ging dann nach einer weiteren Übernachtung in AVIGNON unsere Reise leider viel zu früh zu Ende.
Wenn man allerdings in Betracht zieht, dass ich bereits am 19. April um kurz nach 8 Uhr früh Tirol verlassen habe und nach einem kurzen „Heim-Intermezzo“ am 18. Juni abends wieder in Silz angekommen bin, relativiert sich der Begriff „viel zu früh“ natürlich.
Genauso wie schon 2023 vermittelte mir auch die heurige INTERRAIL-Reise wiederum eine geballte Ladung an neuen, interessanten Eindrücken die ich nicht so schnell vergessen werde. Es ist nicht selbstverständlich, dass fast zwei Monate ohne nennenswerte Zwischenfälle, ohne besondere Gefahren-momente und ohne negative Eindrücke verlaufen – dafür bin ich sehr dankbar.
Ich mache euch an dieser Stelle keine Versprechungen, WANN es sein wird, ich nehme mir jedoch fest vor, euch in einem ab-schließenden Blog noch einmal Kurioses, Interessantes, Blöd-sinniges, Nachahmenswertes und Landestypisches zu zeigen – hasta luego!

Hinterlasse eine Antwort zu jtabernig Antwort abbrechen