Zwei Züge und ein Doppeldecker brachten mich heute in insgesamt 2 1/2 Stunden in dieses malerische Fischerdorf, dessen Bewohner früher hauptsächlich vom Schmuggel lebten.



Diese (hin & retour) 5 Stunden reine Fahrtzeit habe ich keineswegs bereut, bin ich doch wieder mit einer Unzahl wunderschöner Eindrücke zurück nach Leeds gekommen.
Alleine schon die Busfahrt ist ein Erlebnis. Die Straßen sind unheimlich kurvenreich, es geht ununterbrochen auf und ab und zudem sind sie teilweise äußerst eng. So eng, dass die Busfahrer, die über Funk miteinander verbunden sind, schon einmal minutenlang warten, weil sie wissen, dass der Kollege bald einmal in einer unübersichtlichen und schmalen Kurve auftauchen wird.

Gar keine Rede ist davon, dass der Bus nach R. H. B. hinunterfährt, viel zu steil ist der letzte Straßenabschnitt. Nach einem kurzen Regenguss habe ich sogar beobachtet, wie „normale“ PKWs beim Bergauffahren Probleme hatten, weil die Antriebsräder durchgedreht haben. Leider kommt die tatsächliche Steilheit auf Fotos kaum zur Geltung.

Schon am Weg hinunter zum Meer stechen einem so viele Dinge ins Auge – soferne man einen Blick für das Schöne, das Interessante und das Außer-gewöhnliche hat.







Zum Schwimmen bzw. Entspannen ist dieser Küstenabschnitt eher nicht geeignet – zu dem hatten die Schmuggler bis herauf in 20. Jahrhundert ja eh keine Zeit.




Die schmalen Gassen mit ihren ausgetretenen Steinstufen könnten wohl so einiges erzählen, auch wenn die Farbenpracht früher sicherlich nicht so ausgeprägt war.






Zum Schluss noch weg von den diversen knalligen Farben hin zum saftigen Grün, das – wie in so vielen Gegenden Großbritanniens – auch hier vorherrschend ist.


Stay tuned!

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