Freitag, der 13.: Zug kaputt!

Es hat schon irgendwie komisch begonnen, diese Fahrt von …

… in Richtung London. Gleich nachdem es los ging, kam die Lautsprecher-durchsage, dass keine heißen Getränke und keine heißen Speisen verfügbar seien. Eine zeitlang später dann die Nachricht: Dieser Zug hat ein Problem und fährt nur bis …

… um dort einen außerplanmäßigen Stopp einzulegen.

Von dort sollte man den nächsten Zug (10 Minuten später) nehmen, um bis London weiter zu fahren. Erstens wäre es natürlich interessant zu wissen, warum ein Zug, der anscheinend einen irreparablen Schaden hat, noch ca. eine halbe Stunde lang weiterfährt und zweitens: Wenn aus einem vollbesetzten Zug beinahe 600 Passagiere aussteigen und auf einen unmittelbar darauf folgenden Zug warten, der eh schon fast voll daher kommt – könnt ihr euch ausmalen, wie es da am Bahnsteig zugegangen ist?

Wir haben eine andere Variante gewählt und auf den über-übernächsten Zug gewartet, fanden dort leicht Platz und sind halt mit einiger Verspätung in London angekommen.

Jetzt aber ein Rückblick auf den vorhergehenden Tag, den wir noch im „Lake District“ verbracht haben. Eine 40-minütige Busfahrt führte uns durch bezaubernde Landschaften in die beiden Dörfer Keswick und Grasmere.

Hunderte Kilometer lange Steinmauern kennzeichnen diese Gegend – genauso wie die Gebäude, die großteils aus Stein errichtet wurden. Alles fügt sich irgendwie ineinander und ergibt ein äußerst harmonisches Bild.

Dass man mitunter, um eine Toilette aufsuchen zu können, lange Wege auf sich nehmen muss, ist eine andere Sache …

… genauso wie die Tatsache, dass Hunde in diesem Land vielfach wesentlich wichtiger und z. T. besser gestellt sind als Kinder, auch wenn sie (die Hunde) noch so doof aus- bzw. dreinschauen …

Da passt ja gerade noch dazu, dass es Hotels gibt, die für Hunde eigene Fertig-menüs und -alkoholika anbieten — liebe Hundebesitzer, bitte um Entschuldigung, aber ich glaube, die Menschheit spinnt!

In meinem nächsten Blog gibts dann Bilder und Kommentare zum heutigen „Trooping The Colour“. König Charles hat die Tradition seiner Mutter Elizabeth beibehalten und lässt sich bei der Geburtstagsparade am 2. Samstag im Juni feiern, obwohl er ja im November Geburtstag hat. Das Wetter allerdings ist (so wie auch heute) im Juni halt besser, um 1300 königliche Wachen, 350 Musikanten und 200 Pferde vom Buckingham Palast zur „Horse Guards Parade“ und wieder retour ziehen zu lassen …

2 Antworten zu „Freitag, der 13.: Zug kaputt!”.

  1. Very impressive. All the best.

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