Es scheint ein eher hartnäckiges Ding zu sein, das mein Kollege da aufgefuselt hat. Jedenfalls sind wir heute nach dem Frühstück zu zwei Apotheken gefahren, um Rat einzuholen und andere Medikamente zu organisieren, nachdem „Mexavit“ & Co. offenbar zu wenig Wirkung gezeigt haben. Beide Apotheker:innen haben ein- und dasselbe Medikation empfohlen …

… und Ruhe „verschrieben“. So kam es, dass der arme J. T. mehr oder weniger den ganzen Tag mit englischem Paracetomol und Tee im Bett verbracht hat. Und das am ersten wirklich schönen und warmen Tag, seit wir hier im UK sind …
Es hätte ihm nichts genützt, wäre ich auch im Hotel geblieben und so machte ich mich nach einigen Recherchen auf den Weg nach …

… welches nur 20 Minuten von Crewe entfernt ist. – Die kürzestmögliche Zu-sammenfassung: T R A U M H A F T !!


Bereits die ersten paar Schritte ließen mich staunen ob der geballten Ladung an Geschichte, Baudenkmälern, Kultur usw. – Ich weiß, ich neige immer wieder zu Superlativen und maybe übertriebenen Beschreibungen, aber CHESTER reiht sich definitely unter die Top 5 der schönsten Städte ein, die ich in Großbri-tannien bisher gesehen habe (und das sind nun doch schon ein paar). Ich habe absichtlich „Städte“ geschrieben – die wunderschönen Dörfer sind wieder eine andere Geschichte …




Und damit wünschte man mir auch schon …

Dieses Wunderwerk der Baukunst wurde vor fast 1200 Jahren als Kloster für die Benediktiner begonnen und seitdem immer wieder umgebaut und restauriert.




Ich erkundigte mich, ob es möglich ist, den Turm zu besteigen – trotz meiner Höhenangst etwas, das ich immer wieder als Herausforderung betrachte – alleine schon wegen der Aussicht. – Langer Rede kurzer Sinn: Ich ließ mich zu einer einstündigen Führung überreden, bei der schließlich drei Teilnehmer dabei waren. Schon bei der Buchung (14 engl. Pfund!) wurde ich gefragt erstens ob ich gscheide Schuhe anhabe (no-na-ned: meine Reebok), zweitens ob ich an Herz-beschwerden oder hohem Blutdruck leiden würde (die 4 Stents und einiges an Blutdrucktabletten habe ich verschwiegen) und – last but not least drittens ob ich an Höhenangst leide (no no, I said, if there are some Geländers it shouldn´t be a problem). Gesagt – getan – gebucht!


Unser Begleiter, named Jacob, führte uns in Etappen über 216 Stufen hinauf auf den Turm der Chester Cathedral. Der view von da oben war really brilliant, auch wenn mich immer wieder ein mulmiges Gefühl beschlich, welches ich nicht in der Lage bin, zu beschreiben. Seid froh, wenn ihr dieses abscheuliche Gefühl nicht kennt! Es hat viel Überwindung gekostet …

… aber einen Turm zu besteigen, ohne Fotos zu machen wäre halt auch kontraproduktiv, oder? Übrigens, der Turm, von dem ich rede/schreibe hat oben noch 4 solche Türmchen, wie sie im Hintergrund zu sehen sind.



… part 2 folgt tomorrow morning. Erstens wäre es fast schon zu viel verlangt, würde ich euch auch noch die restlichen 9 Stunden des heutigen (gestrigen) Tages näherbringen (d. h. was sich von 15:00 Uhr bis ca. Mitternacht „abgespielt“ hat) und zweitens mag ich jetzt ganz einfach nicht mehr (STELLA lässt grüßen!).
Good night/Good morning!

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