Endlich … erstes Ziel: MALAGA

Natürlich ist Barcelona eine Wahnsinns-Stadt, aber wir sehnten uns halt doch nach unserem ersten Ziel im Süden Spaniens.

Zur Abwechslung haben wir einmal nicht einen RENFE-Zug gebucht, sondern einen IRYO der italienischen Staatsbahnen.

Lässiger Zug aber auch nicht besser als die „Spanier“. Immer wieder düst er mit einer recht stattlichen Geschwindigkeit dahin …

… aber auf der gesamten 6-stündigen Fahrt gibt es immer wieder sogenannte „Langsamfahrstrecken“, die nach dem schweren Zugunglück im Jänner 2026 verordnet wurden.

Die Landschaft im Landesinneren Spaniens ist ziemlich karg, nur selten sind kleine Dörfer zu erblicken …

… was es aber immer wieder gibt, sind die riesigen Schweineställe, in denen die „Rohware“ für den bekannten Serrano-Schinken gezüchtet wird.

Am späten Nachmittag dann Ankunft am Bahnhof von …

Die Altstadt mit der mächtigen Kathedrale ging sich abends noch aus. Sie wurde ab 1528 fast 200 Jahre lang über einer Großmoschee erbaut – ein paar Eindrücke:

Aufgefallen ist mir ganz besonders: Malaga hat riesige Fußgängerzonen mit einer ganz besonderen Pflasterung, die ausschaut, als ob sie jeden Tag auf Hochglanz gebracht würde:

Leider gibt es auch einen ganz großen Wermutstropfen zu vermelden: Wir haben Malaga deshalb als unser erstes Reiseziel gewählt, weil hier zu Fronleich-nam riesige, farbenprächtige Prozessionen stattfinden. Gleich bei unserem ersten Besuch in einer Tourist-Information wurden wir eines Besseren belehrt: Die Prozessionen finden nicht am Donnerstag, sondern erst am Sonntag statt – und da sind wir in Granada. Dort allerdings werden sie sehr wohl am Donnerstag abgehalten. – Das macht uns schon einigermaßen traurig …

Trotzdem – hier ist es wunderschön!!

Hasta luego!

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