Auch der heutige Tag war wieder nicht ganz nach meinem Geschmack aber zumindest gab es das eine oder andere Sehenswerte. Apropos „Geschmack“: Diese warmen Paprikafleischstückchen, die sie mir da zum Bier (ohne Berech-nung) her gestellt haben, sind wirklich ausgezeichnet

– da fällt einem das „Arbeiten“ gleich schon viel leichter … Zurück zum heutigen Samstag: Am späten Vormittag machte ich mich auf den relativ weiten Weg zum älteren Teil der Stadt JAEN. Gerne wäre schon ich mit der Straßenbahn gefahren, aber …


… jetzt bin ich doch beinahe 24 Stunden vor Ort, Straßenbahn ist mir aber noch keine aufgefallen, sehr wohl aber die Geleise. Was ist passiert? In den 2000-er Jahren hat man fast 5 km Gleisanlagen verlegt, 2011 startete der Probebetrieb. Das wars dann auch – die Bahn ging nie in den regulären Betrieb, weil sich Stadt und Provinz nicht über die Kostenaufteilung einig wurden. Cool, gell? – Im letzten Jahr gab es wieder einmal eine Ankündigung, dass die Bahn im Winter in Betrieb gehen werde – aber der ist halt auch schon wieder vorbei …
Wo waren wir steckengeblieben? – Aja, im älteren Teil der Stadt. Also die Kathedrale von JAEN ist wahrlich ein monumentales Meisterwerk spanischer Baukunst.

Nachdem in einem relativ kleinen Gebiet gleich mehrere Gotteshäuser zu finden sind, war es nicht schwer, da eine Hochzeit und dort eine Firmung miterleben zu dürfen.


Auch noch im Handy gespeichert habe ich diese Eindrücke:






ANDUJAR, das 35.000-Einwohner Städtchen 35 km von Jaen entfernt war mein nachmittägliches Ziel. Warum? In der letzten April-Woche eines jeden Jahres findet die älteste Wallfahrt Spaniens (seit 1227) da statt. Schon im Jänner hatte ich geplant, dabei zu sein.

Da die Bahnstrecke unterbrochen ist, musste ich mit dem Bus dorthin fahren – kein Problem. DAS WIRKLICHE PROBLEM: Mir war nicht bewusst, dass die große Prozession, bei der sich tausende Menschen mit traditionellen Pferde-fuhrwerken über 20 km zur Pilgerstätte hin bewegen, bereits heute vormittags startete. Was ich noch mitbekam, waren Straßen, die zum Schutz der Pferde mit einer zentimeterdicken Sandschicht bedeckt waren …

… und jede Menge Hinweise, dass in A. in den vergangenen Tagen so ziemlich etwas los gewesen sein muss.







Das ZugBusticket für morgen habe ich zwar schon in der Tasche, …

… aber schweren Herzens werde ich die Fahrt nicht antreten, weil mir mehrere Personen (mit un poco Englisch, sowie mit Händen und Füßen) klar gemacht haben, dass es in der Stadt selbst morgen nichts zu sehen gibt. – NA DANN HALT NICHT – SCHADE!
Übrigens – zurück zum Beginn: Zum 2. Bier hat es diese Zugabe gegeben:

Zum 3., 4. und 5. dann nichts mehr — weil ichs nicht getrunken habe!
Buenas noches!

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