Früh aufstehen hieß es heute und ohne Frühstück das Hotel verlassen. Wobei mein Koffer und ich nicht im Sonnenlicht stehen, sondern im Licht der Straßen-lampen. Hier ist es um 7 Uhr in der Früh noch ziemlich dunkel.

Schon bald ging es mit dem Zug Bus durch kilometerweite Olivenhaine …

… nach:

In Spanien haben vor einigen Jahren sehr viele Bahnhöfe, die von den Hoch-geschwindigkeitszügen bedient werden, einen „Zusatz“ erhalten. Sehr oft ist das – wo wie in diesem Beispiel – der Name einer berühmten Persönlichkeit. Ob mir diese Ehre etwa auch einmal zuteil wird? – Fraglich!

Egal – interessantes Detail am Rande: Die Busfahrt von Jaen nach Cordoba hat wieder um Einiges weniger lange gedauert, als dies mit dem Zug der Fall gewesen wäre. Das sagt schon ziemlich etwas über den Zustand eines Teils des spanischen Schienennetzes aus …
Mit keiner 25 Minuten Verspätung gings nach „Madrid – Puerta de Atocha – Almudena Grandes“, wie der Bahnhof offiziell heißt. Von dort weg pünktlich nach TOLEDO.
Wenn dann der erste Blick auf dem Hotelzimmer so ausschaut …

… dann hat man – so glaube ich – bei der Auswahl des Beherbergungsbetriebs nicht viel falsch gemacht.
T. liegt ca. 70 km südwestlich von Madrid, hat ungefähr 90.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der autonomen Region „Kastilien – La Mancha“. Aber es ist die Lage, die T. so besonders macht: 100 Meter über den Ufern des Flusses Tajo. Dieser Anblick und der Ausblick bewegten mich kurzerhand dazu, meinen Auf-enthalt hier um einen Tag zu verlängern. Wenn ich mir auch nur die Hälfte von dem anschaue, was man mir empfohlen hat, dann bräuchte ich eh schon eine ganze Woche.



Ich vermute, gegen Ende meines heurigen Aufenthalts auf der Iberischen Halbinsel noch ein ganz besonderes Highlight gefunden zu haben …
Buenas noches!

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