Erstens: Um 01:45 Uhr und dann noch einmal um 01:55 Uhr ging im Hotel (und damit auch in meinem Zimmer) der Feueralarm los. Wer das schon einmal miterlebt hat weiß, was es bedeutet, aus tiefem Schlaf gerissen zu werden: Puls auf 200, Kontrolle bei Fenster und Türen, ob es wirklich brennt, ob Rauch zu sehen oder zu riechen ist – und das ganze zwei Mal innerhalb von 10 Minuten!
Zweitens: Neuerliches Aufwachen um ca. 04:00, weil jemand durch den Gang läuft und laut schreit: „Please!“ – ich konnte nicht feststellen, ob es wirklich „Please“ heißt, oder doch vielleicht „Police“. – Anyway, ich blieb wieder eine Weile wach, spitzte die Ohren, hörte Türen auf- und zumachen und bin dann halt wieder eingeschlafen. — Passiert ist zum guten Glück nichts, in der Früh hat die Rezeptionistin erzählt, dass ein Gast im Zimmer geraucht hat … fu**ing bastard!
Drittens: J. T. bemerkte des morgens, dass seine Kreditkarte nicht mehr vor-handen war = Schock Nummer 4. Jegliches Suchen und Nachfragen im Hotel und im Pub vom Vortag war ergebnislos. Also: Ewige Telefonate mit der Kredit-kartenfirma und der Hausbank. Wenigstens ist die Karte jetzt gesperrt, sodass kein Unfug damit getrieben werden kann.
Also – „mehr brauchsch nimma“ würde man sagen. Und das, obwohl der Tag eigentlich – zwar kalt – aber wunderschön begonnen hat:


So fuhren wir mit eineinhalb Stunden Verspätung von London ab in Richtung Norden, genauer gesagt nach SHEFFIELD. Zwischendurch verdunkelte sich der Himmel immer wieder ein wenig, aber meistens konnten wir die grüne Landschaft Mittelenglands bei Sonnenschein bewundern.



Die (Gratis)verpflegung im Zug war erstklassig:

Am Nachmittag schließlich machten J. T. und ich die 600.000-Einwohner-Stadt unsicher. Dass hier 60.000 junge Menschen studieren, merkt man an der un-geheuren Zahl an Nachtclubs, die z. T. ganze Straßenzüge säumen. Dabei findet man auch recht Interessantes und Pikantes:



Der ältere Teil von Sheffield besticht durch einige wunderschönen Bauwerke, die zum Verweilen und Staunen verleiten:






Im Weiteren geht es dann augenscheinlich nicht mehr um Gebäude, sondern um …

… der auch noch etwas anderes veranschaulichen will. Unser Hotel ist direkt an das Fußballstadion von „Sheffield United“ angebaut.

Die Eingänge dazu sind allerdings teilweise nicht einmal schulterbreit – man stelle sich vor, wie es da an Matchtagen zugeht!

Zusammenfassung: „Man soll den Tag nicht vor dem Abend schimpfen“, so oder so ähnlich lautet ein Sprichwort. Abgesehen von den anfangs erwähnten Turbu-lenzen war es ein schöner, sonniger (aber äußerst windiger) Tag in SHEFFIELD.
Good night and sleep well!

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