In 40 Minuten auf die SIERRA NEVADA

Da ist es natürlich der Vorteil, wenn man – trotz INTERRAIL-Ticket – zeitweise ein Leihauto zur Verfügung hat. Sonst wäre ein Besuch der „Weißen Dörfer“ ebenso wenig möglich gewesen, wie eben eine Fahrt von Malaga auf 2500 m Meeres-höhe.

Keine Luxuskarosse, sondern ein grundsolider Citroen C3, der uns ein paar Tage lang gute Dienste geleistet hat.

Auf einer teilweise recht gut ausgebauten Bergstraße gings von Granada mit einer Meereshöhe von ca. 700 m zunächst 35 km weit bis ins Hoteldorf „Sol y Nieve“.

Die insgesamt 51 Beherbergungsbetriebe liegen zw. 2100 und 2300 m Höhe, die Lifte führen bis 3300 Meter hinauf.

Der Bettenvergleich mit Kühtai hinkt, denn in SOL Y NIEVE gibt es ca. 3000 Gästebetten verteilt auf 50 Beherbergungsbetriebe. Ähnlich wie Kühtai ist SOL Y NIEVE im Sommer ziemlich ausgestorben. Einen riesigen Unterschied gibt es dennoch: Während bei uns die Betriebe auf neuestem Stand sind und auch in den Sommermonaten ein ordentliches Bild abgeben, machen sehr viele Hotels und das Drumherum in der …

einen – man muss es leider so sagen – verlotterten Eindruck.

Eine der mehr als 20 Liftanlagen führt zwischen den Hotels durch, das Foto rechts zeigt eine eher gepflegte Anlage.

Den vorhin erwähnten Zustand der Hotels spiegeln auch die „Ausstellungs-stücke“ an der Ortseinfahrt von Sol y Nieve wieder:

Weiter gings dann mit unserem Citroen auf 2500 m Höhe – weiter darf man mit dem eigenen Auto nicht fahren, obwohl die Straße noch bis auf über 3000 m hinaufführt. Sie ist damit die höchste asphaltierte Straße Europas.

Damit (mit 2500 m Meereshöhe) gaben wir uns natürlich nicht zufrieden, unser Ziel lag ca. 200 Höhenmeter weiter oben, bei einer Marienstatue:

Der Rundumblick war auch von hier recht beeindruckend …

So viel zu unserem Ausflug auf das höchste Gebirge Südeuropas …

In meinem nächsten Blog geht es um eine „falsche“ Fronleichnamsprozession in Granada.

Hasta luego!

Hinterlasse einen Kommentar