Eines vorweg: Ich bin heute draufgekommen, dass wir bisher immer von falschen Tatsachen ausgegangen sind. Die Geschichtsbücher über Silz müssen schleunigst neu geschrieben werden! – Warum? Nun, bei den Ausgrabungsstätten in MERIDA kam zutage, dass es das Gemeindewappen von Silz bereits seit 2000 Jahren gibt …

Also, liebes Chronikteam – da eröffnen sich doch ganz neue Perspektiven, oder!?!
Es ist beinahe unvorstellbar, wie „rasant“ sich die Städte und Befestigungsanlagen in den vergangenen Jahrhunderten geändert haben. Auf die römischen Anbetungsstätten wurden Moscheen gebaut, diese wurden zwei- oder dreihundert Jahre später in christliche Gotteshäuser umgewandelt usw. Und so ergibt sich heute ein Bild, das für einen Laien kaum mehr zu durchblicken ist. Deshalb lasse ich vorerst einmal die Bilder für sich sprechen:






Gekämpft ist im Laufe der Jahrhunderte natürlich auch immer wieder geworden, auch davon ein aussagekräftiges Beispiel:

Heute noch wird überall in der Stadt herumgegraben – wer weiß, was zukünftige Generationen noch alles über längst Vergangenes erfahren werden?
Wie in vielen anderen iberischen Städten, hat man auch in MERIDA zwecks Wasserversorgung einen Aquädukt gebaut – immerhin schon im 1. Jahrhundert nach Christi Geburt.


Vom Alter her gesehen, ist der „Unterboden“ dieser Kirche gar nicht viel anders:

Im Kircheninneren schaut eigentlich alles ziemlich „normal“ aus. Erst wenn man hinter dem Hochaltar herumgeht, merkt man, dass dieser mit Stelzen auf den uralten Römer-Resten aufgesetzt wurde.


Was aber ganz besonders auffällig in dieser Kirche ist, sind die vielfache Darstellungen der Gottesmutter:






Auch außergewöhnlich: Wie detailreich die Gesichter ausgeführt sind, was die Trauer anlangt (die Karwoche ist ja noch nicht lange vorbei).



Hier noch einige weitere Eindrücke aus MERIDA:






Die Gastrokolumne darf ich euch auch nicht vorenthalten: Mein Mittagssnack hat heute so ausgesehen – was es letztendlich war, weiß ich nicht (möchte ich vielleicht auch gar nicht wissen) – jedenfalls hats ausgezeichnet geschmeckt.

… und hat mit dem kleine Bier so viel gekostet:

Dass in der Registrierkasse das Dollar- anstatt des Euro-Symbols einge-speichert war, spielt da keine Rolle mehr!
Manana gehts nach CACERES.
Buenas noches!

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